Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
5 Zur Zeit des Herodes, des Königs von Judäa,
gab es einen Priester namens Zacharías,
der zur Abteilung des Abíja gehörte.
Seine Frau stammte aus dem Geschlecht Aarons;
ihr Name war Elisabet.
6 Beide lebten gerecht vor Gott
und wandelten untadelig
nach allen Geboten und Vorschriften des Herrn.
7 Sie hatten keine Kinder,
denn Elisabet war unfruchtbar
und beide waren schon in vorgerücktem Alter.
8 Es geschah aber:
Als seine Abteilung wieder an der Reihe war
und er den priesterlichen Dienst vor Gott verrichtete,
9 da traf ihn, wie nach der Priesterordnung üblich, das Los,
in den Tempel des Herrn hineinzugehen
und das Rauchopfer darzubringen.
10 Während er nun zur festgelegten Zeit das Rauchopfer darbrachte,
stand das ganze Volk draußen und betete.
11 Da erschien dem Zacharías ein Engel des Herrn;
er stand auf der rechten Seite des Rauchopferaltars.
12 Als Zacharías ihn sah, erschrak er
und es befiel ihn Furcht.
13 Der Engel aber sagte zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharías!
Dein Gebet ist erhört worden.
Deine Frau Elisabet wird dir einen Sohn gebären;
dem sollst du den Namen Johannes geben.
14 Du wirst dich freuen und jubeln
und viele werden sich über seine Geburt freuen.
15 Denn er wird groß sein vor dem Herrn.
Wein und berauschende Getränke wird er nicht trinken
und schon vom Mutterleib an
wird er vom Heiligen Geist erfüllt sein.
16 Viele Kinder Israels wird er zum Herrn, ihrem Gott, hinwenden.
17 Er wird ihm mit dem Geist und mit der Kraft des Elíja vorangehen,
um die Herzen der Väter den Kindern zuzuwenden
und die Ungehorsamen zu gerechter Gesinnung zu führen
und so das Volk für den Herrn bereit zu machen.

Das Leben wird derzeit von zwei Themen beherrscht: Zum einen der von Menchen verursachte Klimawandel mit immer dramatischeren Folgen, zum anderen die Corona-Pandemie, die seit Beginn 2020 die Welt in mehreren Wellen überrumpelt hat.
Beide Themen führen uns vor Augen: Wir sind verletzlicher und voneinander abhängiger, als wir dachten. Und wir tragen entscheidende Verantwortung. Weder Nachhaltigkeit im Lebensstil noch ein vorsichtiges Verhalten, um die Verbreitung des Virus einzudämmen, können an "die anderen" delegiert werden.
Was ist zu tun? Welche Entscheidungen sollen getroffen werden und wie gelingt es, dass niemand unter die Räder kommt?
Es braucht das Zusammenspiel von Fachleuten, politischen Verantwortungsträgern und der breiten Bevölkerung.
Religionen vermitteln Werte und Grundhaltungen, sie geben Orientierung. Was können sie in unserer Situation beitragen?
Die Zeller Schlossgespräche 2021 bieten mit hochkarätigen ReferentInnen eine intensive Auseinandersetzung mit den Fragestellungen an:
Unkonventionell und kreativ nähern wir uns dem Thema bei der Auftaktveranstaltung am 4. November 2021.
Sehr kompetent besetzt suchen wir Orientierung und konkrete Ideen bei der Hauptveranstaltung 19. und den Schlossgesprächen Spezial am 20. November.
Herzlich willkommen!